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Asthma - Wenn das Atmen schwerfällt

UKBB Kommunikation, 21.05.2019

Asthma - Wenn das Atmen schwerfällt

Asthma gehört zu den häufigsten chronischen Krankheiten bei schulpflichtigen Kindern und etwa zehn Prozent der Kinder zwischen 4 bis 12 Jahren sind über eine gewisse Zeit oder dauernd davon betroffen. Gründe dafür gibt es viele. Die Forscherin und Ärztin Olga Gorlanova untersucht, welche Faktoren die Lungenentwicklung und besonders die Entstehung von Asthma bei Kindern beeinflussen.

Bereits während der Schwangerschaft und im frühen Säuglingsalter können genetische Veranlagungen und Umwelteinflüsse wie beispielsweise die Luftverschmutzung, die Lungenentwicklung von Kindern beeinträchtigen und zu verschiedenen Atemwegssymptomen im ersten Lebensjahr führen. Seit 1999 untersucht deshalb das Forscherteam der BILD-Studie (Basel Bern Infant Lung Development) die Entwicklung der Atemwegserkrankungen systematisch.

Olga Gorlanova forscht seit 2011 - seitdem die Studie auch in Basel durchgeführt wird – mit.  Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Genetik: „Einer der Erfolge dieser Studie besteht darin, dass wir die Genregionen, die mit der Funktion der Lunge bei den Säuglingen im Zusammenhang stehen, identifizieren konnten.“

Weiter wird für diese Studie bereits fünf bis sechs Wochen nach der Geburt des Kindes eine Lungenfunktionsmessung gemacht. Für diese Messung braucht es viel Geduld von den Eltern und Forschenden. Obwohl die Messung nur wenige Minuten dauert, muss gewartet werden bis der Säugling tief und fest schläft. Das kann unter Umständen mehrere Stunden dauern. Erst dann wird mit Hilfe einer Gesichtsmaske die Atemluft während zehn Minuten gemessen. Der Aufwand lohnt sich aber: „Die Lungenfunktionsmessung bei Säuglingen gab es bisher nicht. Zudem wiederholen wir die Messung im sechsten Lebensjahr und diese umfassende Analyse der Lunge liefert uns ganz neue Erkenntnisse über die Lungenentwicklung bei Kindern. Das macht unsere Studie aussergewöhnlich.“

Zusätzlich wird die Schadstoffbelastung in der Umgebungsluft des Kindes gemessen. Dafür werden Luftproben innerhalb und ausserhalb des Wohnraums des Kindes ausgewertet. Die Werte der Schadstoffbelastung liefern weitere wertvolle Hinweise für die Entstehung von Lungenkrankheiten.

Insgesamt wurden diese Untersuchungen bereits bei 930 Kindern durchgeführt und ausgewertet. Es zeigte sich, dass es Faktoren gibt, die die Entstehung von Asthma vermindern. So beispielsweise das Leben auf dem Bauernhof: „Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, haben ein geringeres Risiko an Asthma zu erkranken als Kinder aus der Stadt. Das liegt vor allem am Kontakt mit den Tieren. Zudem konnten wir in unserer Studie zeigen, dass Kinder, die zwar bestimmte Asthma-Genvarianten im Chromosom Nummer 17 haben, aber gestillt wurden, im ersten Lebensjahr weniger oft Symptome einer Atemwegserkrankung aufwiesen. Angenommen wird, dass dafür ein Zusammenspiel zwischen den Genen und den Inhaltsstoffen der Muttermilch verantwortlich ist.“

An der Arbeit im UKBB gefällt Gorlanova besonders die Abwechslung: „Ich lerne jeden Tag Neues und muss mich ständig weiterentwickeln. Zudem braucht es viel Eigenverantwortung und selbständiges Arbeiten. Trotzdem habe ich auch Kontakt mit Patienten und bin Teil von einem internationalen Forschungsteam.“
Das Ziel der Studie ist es, noch mehr Kinder zu untersuchen, um weitere Ergebnisse zur Lungenentwicklung und daraus neue Perspektiven im Verständnis von kindlichem Asthma zu erhalten. Wir sind gespannt auf die weiteren Erkenntnisse und sicher ist, dass man auch in Zukunft noch von Olga Gorlanova und ihrer Forschung zu Asthma lesen wird.

Olga Gorlanova studierte Medizin an der Chelyabinsk State Medical Academy (Russland) und erlangte dort 2003 ihren Doktortitel. Nach mehrjähriger Erfahrung als Ärztin kam sie nach Basel und beendete 2011 den Master in Infektionsbiologie/Epidemiologie am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (TPH). Seither arbeitet sie an der BILD-Studie mit, die auch vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt wird.

Aline Eberle, Praktikantin Kommunikation UKBB

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