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Elternlexikon

Spitalbegriffe einfach erklärt

Immer wieder begegnen einen im Spital Begriffe, die für nicht-Mediziner auf Anhieb unverständlich sind. Dabei sind nicht medizinische Krankheitsbilder gemeint, sondern Begriffe wie EKG, EEG oder Karzinom. Sie haben etwas gesucht, aber nicht gefunden? Helfen Sie uns, das Lexikon zu erweitern und senden Sie uns eine E-Mail.

Abszess

Ein Abszess ist eine lokal begrenzte Eiteransammlung in der Haut oder sehr selten in inneren Organen. Er wird meistens durch eine bakterielle Infektion ausgelöst.

Absence

Unter Absence versteht man eine Störung des Bewusstseins, die wenige Sekunden anhält.

Allergie

Eine Allergie ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene).

Allergene

Allergene sind Substanzen aus der Umwelt, welche durch eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers eine Allergie auslösen können.

Anamnese

Mit der Anamnese erfragt der Arzt oder das Pflegepersonal die Krankengeschichte des Patienten. Bei der Eigenanamnese gibt das Kind  bzw. der Jugendliche selbst Auskunft über seinen Gesundheitszustand. Bei der Fremdanamnese geben die Eltern/der gesetztliche Vertreter Auskunft bzw. unterstützen das Kind dabei. Die Anamnese ist von grosser Bedeutung für die Diagnosestellung.

Aorta

Die Hauptschlagader (Aorta) ist das grösste Blutgefäss des Körpers. Durch die Aorta gelangt das mit Sauerstoff angereicherte Blut vom Herzen in den Körper.

Blutgefässe, welche vom Herzen weg führen nennt man Arterien, jene, die zum Herzen hin laufen bezeichnet man als Venen.

Antibiotikum

Ein Antibiotikum ist ein Medikament, welches gegen Bakterien und andere Mikroorganismen, nicht aber gegen Viren wirksam ist. Das Antibiotikum wirkt, indem es die Bakterien entweder abtötet oder deren Wachstum hemmt.

Antibiotikaresistenz

Sind Bakterien gegen ein bestimmtes Antibiotikum unempfindlich geworden, spricht man von einer Antibiotikaresistenz.
Resistente Bakterien können u.a. entstehen, wenn die Antibiotika nicht in der Menge und so lange eingenommen wurden, wie vom Arzt verordnet. Die Behandlung sollte daher, auch wenn die Symptome bereits verschwunden sind, nicht vorzeitig abgebrochen werden.

Cholesterin

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die vor allem in Leber und Darm gebildet wird. Im menschlichen Körper ist Cholesterin wichtig für den Zellstoffwechsel, es wird zur Herstellung von Gallensäure, Hormonen und von Vitamin D benötigt.

Ein zu hoher Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie) kann aber zu gesundheitlichen Problemen führen.

Dialyse

Ist die Funktion der Niere gestört (Nierenversagen/ -insuffizienz), kann sie die Stoffwechselprodukte nicht oder ungenügend aus dem Blut filtern, die normalerweise mit dem Urin ausgeschieden werden. Die Stoffwechselprodukte bleiben daher im Körper und schädigen ihn. In diesem Fall benötigt der Patient ein Nierenersatzverfahren (Dialyse), welches das Blut reinigt und somit die entgiftende Funktion der Niere übernimmt.

EEG

Die Elektroenzephalographie ist eine Untersuchungsmethode in der Neurologie. Bei dieser neurologischen Diagnostik wird die Aktivität des Gehirns durch die Aufzeichnung der Spannungsschwankungen aufgezeichnet.

Die Elektroenzephalographie wird insbesondere für die Epilepsiediagnostik, in der Schlafmedizin sowie zur Durchführung eines Bewusstseinsstatus angewendet.

EKG

Mit dem EKG kann die elektrische Aktivität des Herzmuskels gemessen werden.

Die elektrischen Ströme, welche im Herzmuskel entstehen, werden mittels Elektroden registriert und als Herzstromkurve aufgezeichnet. Die Elektrokardiographie ist eine fundamentale Untersuchung zur Erkennung von Herzerkrankungen.

Enzym

Enzyme sind Eiweisse (Proteine), die bestimmte chemische Prozesse im Körper fördern.

Folsäure

Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin, das zu den B-Vitaminen gehört und eine wichtige Rolle bei der Zellteilung einnimmt.

Schwangeren wird die Einnahme von Folsäure empfohlen, um einen Mangel des Vitamins zu verhindern. Kommt es während der Schwangerschaft zu einem Folsäure-Mangel, besteht ein erhöhtes Risiko für eine angeborene Fehlbildung des Gehirns oder des Rückenmarks (Neuralrohrdefekt).

Immunsystem

Der Mensch steht durch die Atmung, Nahrungsaufnahme etc. ständig im Austausch mit der Umwelt und ist somit dem Risiko ausgesetzt, dass Krankheiten auslösende Erreger in den Organismus gelangen. Durch das Immunsystem verfügt der menschliche Körper über eine Abwehr von schädlichen Einflüssen.

Infektion

Unter einer Infektion versteht man den Vorgang, bei dem man sich mit einem Krankheitserreger ansteckt, sich dieser im Körper ansiedelt und vermehrt. Im Körper kommt es zu einer Reaktion mit Entzündungszeichen wie Schmerz, Erwärmung, Rötung, Schwellung und Funktionseinschränkung.

Inkubationszeit

Unter der Inkubationszeit versteht man die Zeitspanne von der Infektion mit einem Erreger bis zum Auftreten erster klinischer Symptome.

Inkubator

Ein Inkubator wird umgangssprachlich als Brutkasten bezeichnet und ist ein Gerät, in dem für frühgeborene Kinder ein ideales Klima geschafft werden kann. Er findet auf der Neugeborenen-Intensivstation ihren Einsatz.

Insuffizienz

Insuffizienz bedeutet eine eingeschränkte Funktionsfähigkeit, beziehungsweise ein ungenügendes Leistungsvermögen eines Organsystems.

Kanüle

Mit einer Kanüle oder Injektionsnadel können dem Patienten Flüssigkeiten zugeführt oder Medikamente verabreicht werden. Zudem werden sie zur Blutentnahme verwendet.

Karzinom

Ein Karzinom ist ein bösartiger Tumor (Krebs). Es handelt sich um ein unkontrolliertes Wachstum von Körperzellen, die gesundes Gewebe verdrängen oder zerstören. Jedes Organ, respektive Organsystem kann von Krebs befallen sein.

Knochenmarkpunktion

Bei der Knochenmarkpunktion wird Knochenmark aus dem Brustbein oder aus dem Beckenknochen entnommen und anschliessend unter dem Mikroskop untersucht. Diese Untersuchung wird in Narkose durchgeführt.

Kolik

Als Kolik bezeichnet man krampfartige Schmerzen, welche häufig wellenförmig auftreten und sich mit Phasen der Beschwerdebesserung/ -freiheit abwechseln.

Legasthenie

Die Legasthenie ist eine angeborene Beeinträchtigung der Lese- und Rechtschreibefähigkeit, welche nicht auf eine Intelligenzminderung zurückzuführen ist.

Narkose

Die Narkose ist eine Form der Anästhesie. Der Patient schläft mit Hilfe der Narkosemedikamente  ein, seine Muskulatur entspannt sich und die Reflexe erlöschen. Zudem spürt er keine Schmerzen und erinnert sich nicht. Die Narkose wird eingesetzt, um operative oder diagnostische Massnahmen durchführen zu können.

Placebo

Placebo nennt man ein Scheinmedikament, das keinen Wirkstoff enthält, aber trotzdem eine Besserung des Krankheitszustandes bewirkt. Placebos werden vor allem in Arzneimittelstudien als Kontroll-Medikament verwendet.

Pulsoximeter

Mit dem Pulsoximeter kann via Durchleuchtung der Haut mit einem Sensor an Fingernagel, Ohrläppchen oder am Fuss gemessen werden, wie viel Sauerstoff sich im arteriellen Blut befindet (Sauerstoffsättigung).

Sauerstoffbrille

Die Sauerstoffbrille, auch Nasenbrille genannt, wird in den beiden Naseneingängen platziert und ermöglicht die Sauerstoffversorgung via Nasenlöcher in die Atemwege.

Symptom

Unter einem Symptom versteht man ein Krankheitszeichen, also ein Anzeichen auf eine bestimmte Krankheit. Für die Diagnose einer Krankheit ist das Erkennen, Beschreiben und Zuordnen von Symptomen Voraussetzung.

Syndrom

Unter einem Syndrom versteht man ein Krankheitsbild, das durch eine bestimmte Konstellation von gleichzeitig vorliegenden Symptomen gekennzeichnet ist.

Triage

Die Triage ist ein Prozess, bei dem der Schweregrad einer Erkrankung oder Verletzung von Notfallpatienten innert kurzer Zeit beurteilt wird. Gleichzeitig wird die medizinische Dringlichkeit der Erkrankung des Patienten eingeschätzt und der Patient dem geeigneten Behandlungsteam zugewiesen.

Durch diese strukturierte Vorgehensweise wird sichergestellt, dass schwer kranke Notfallpatienten schnellstmöglich die notwendige Diagnostik und Therapie erhalten.

Umlauf

Ein Umlauf ist eine schmerzhafte Entzündung des Nagelbettes und gekennzeichnet durch eine schmerzhafte Schwellung.

Vitamin

Vitamine sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Eine ausgewogene Ernährung deckt den Vitaminbedarf. Mangelerscheinungen treten aufgrund Mangelernährung oder Aufnahmestörungen auf.

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* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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