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Hypospadie

Symptome

Die Hypospadie zählt zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen im Urogenitalsystem. Die Hypospadie steht meist in enger Verbindung mit einer Krümmung des Gliedes und einer dorsalen Vorhautschürze (Präputialschürze; lange Vorhaut auf der einen Seite, Fehlen der Vorhaut auf der anderen Seite).

Die Ausprägung dieser Veränderungen beeinflussen den Schweregrad der Anomalie. Beim Jungen kann die Harnröhrenöffnung je nach Klassifikation an der Unterseite der Eichel oder bis zum Dammbereich hinunter liegen. Häufigste Lokalisation ist der Sulcus coronarius. Meist besteht auch noch eine deutliche Verengung der äusseren Harnröhrenöffnung (Meatusstenose). Die Blasenentleerung im Stehen erschwert, da der Harnstrahl nach hinten bzw. nach unten gerichtet ist.

Ursache

Als Ursache werden verschiedene Faktoren diskutiert. Genetische und hormonelle Einflüsse können eine Rolle spielen, möglicherweise auch Umwelteinflüsse. Bekannt ist eine familiäre Häufung: ca. 8% der Väter von Kindern mit Hypospadie haben ebenfalls eine Hypospadie. Gehäuft wird das Auftreten einer Hypospadie bei untergewichtigen Frühgeborenen beobachtet.

Diagnose

Die Diagnosestellung erfolgt anhand der klinischen Untersuchung. Für Patienten mit einer Hypospadie besteht ein erhöhtes Risiko weiterer assoziierter Fehlbildungen des Urogenitaltraktes (z. B. Hodenhochstand, Leistenbruch, Verengung des Harnleiters, etc.). Deshalb sollte bei der klinischen Untersuchung darauf besonders geachtet werden. Zudem wird die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung der Nieren und ableitenden Harnwege empfohlen.

Eine hochgradige Hypospadie kann Ähnlichkeiten mit einem intersexuellen Genitale aufweisen. Eine diagnostische Abgrenzung zum Intersex sollte bei allen hochgradigen Hypospadieformen, insbesondere bei nicht tastbaren Hodengebilden, mittels Chromosomenanalyse durchgeführt werden.

Therapie

Die Therapie der Hypospadie ist in den meisten Fällen operativ. Es gibt derzeit über 300 verschiedene OP-Verfahren. Ziel der OP sollte die Streckung des Gliedes, die Rekonstruktion der Harnröhre und Verlagerung der Harnröhrenöffnung an die Spitze der Eichel sein.

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* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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