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Verletzungen

Die Kinderchirurgen des UKBB behandeln Verletzungen der Weichteile (Haut, Gefässe, Nerven, Sehnen), der Gelenke und der Knochen. Dabei arbeiten sie gemäss neuesten Standards. So werden beispielsweise heutzutage Hautwunden nur noch schonend geklebt und nicht genäht. Somit entfällt die Betäubung mit einer Spritze und die spätere, teilweise schmerzhafte Entfernung des Fadens. Zudem werden Knochenbrüche bei Kindern nicht operativ, sondern so genannt konservativ behandelt. Dabei begradigt der Spezialist den Knochen und gipst ihn ein. Der Gips darf in den ersten zwei bis drei Wochen nicht belastet werden.

Bei älteren Kindern stabilisiert man teilweise den Knochenbruch mit einem Draht oder Nagel, damit sie den verletzten Arm oder das verletzte Bein früher belasten können. Ist eine Operation notwendig, reicht in der Regel ein eintägiger Spitalaufenthalt aus.