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Musiktherapie

Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. Kinder und Jugendliche, die aufgrund einer schweren Erkrankung lange im UKBB bleiben müssen, grossen psychischen Belastungen ausgesetzt sind oder starke Schmerzen zu erleiden haben, können auf ärztliche Verordnung hin auch in einer Musiktherapie behandelt werden. Ziel einer solchen stationären Therapie ist es, Kommunikationswege zu öffnen und einen ganzheitlichen Heilungsprozess zu unterstützen.

 

Trost, Motivation, Entspannung

Insbesondere bei Kindern und Jungendlichen mit Krebserkrankungen, chronischen Krankheiten oder psychosomatischen Erkrankungen sowie bei Familien mit Frühgeborenen kommt eine Musiktherapie oft zum Tragen. Geschwisterkinder und die Eltern werden nach Möglichkeit miteinbezogen. Die gemeinsame Musik kann trösten, stärken und motivieren, bei Angst oder Schmerzen aber auch einfach helfen, sich zu entspannen und abzulenken. Die Musiktherapeutinnen besuchen die Patienten und ihre Familien je nach Bedarf ein- bis dreimal wöchentlich auf der Station. Auf ihrem Musikwagen führen sie Instrumente und CDs in grosser Auswahl mit sich und passen ihr Angebot dem Alter und Entwicklungsstand des Patienten individuell an.

 

Finanzierung der Musiktherapie

Die Musiktherapie wird bis heute nicht über die Grundversicherung finanziert. Der Einsatz der Musiktherapie im UKBB wird daher durch Spenden finanziert.

 

Nützliche Links

 

 

Team Musiktherapie

  • Christine Erb, Musiktherapeutin SFMT
  • Monika Esslinger, Musiktherapeutin MAS, SFMT

 

Hauptnummer Musiktherapie: T +41 61 704 25 36

Musiktherapie für Frühgeborene

Auf der Frühgeborenen-Station, der Neonatologie, bemühen sich die Musiktherapeutinnen darum, die Eltern-Kind-Beziehung zu unterstützen. Die von den Musiktherapeutinnen angebotene Musik kann je nach Bedarf zur Beruhigung und Entspannung, aber auch zur Anregung und Entwicklung der Sinne des Frühgeborenen beitragen.