Spitalpädagogik
Die Spitalpädagoginnen (Lehrerinnen, Kindergarten- und Werklehrpersonen) unterrichten und betreuen auf allen Abteilungen des UKBB die hospitalisierten Kinder und Jugendlichen während ihres Aufenthaltes. Sie fördern die Patienten alters- und stufengerecht und unter Berücksichtigung der Krankheitssituation. Das Selbstvertrauen des kranken Kindes soll gestärkt und der Heilungsverlauf unterstützt werden. Die Spitalpädagogik versteht sich auch als Brücke zum gewohnten Alltag: Mit kreativen und spielerischen Tätigkeiten verhelfen die Pädagoginnen dem Kind zu positiven Erlebnissen und unterstützen es bei der Verarbeitung von Trennungsängsten und belastenden Erfahrungen.
Unterricht, Spitalschule
Die Lehrerinnen des UKBB unterrichten schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die länger als eine Woche hospitalisiert sind. Der Unterricht der Hauptfächer Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch findet am Bett und im Spitalschulzimmer, einzeln und in Gruppen, statt. Er richtet sich – in Absprache mit dem Klassenlehrer – nach dem Lehrplan der Herkunftsklasse und wir dem Gesundheitszustand des Kindes angepasst. Bei einem langen Spitalaufenthalt unterstützen die Lehrerinnen die Patienten, den Kontakt zur Klasse aufrechtzuerhalten, den Anschluss an die Klasse wieder zu finden oder eine neue schulische Perspektive zu suchen. Bei Bedarf wird ein schulischer Wiedereinstieg eingeleitet und unterstützt.
Werken, Spielen, Gestalten
Die Pädagoginnen betreuen und fördern die Patienten am Bett, im Spielzimmer und im Werkraum: Zeichnen, Spielen, Gestalten, Modellieren, Geschichten erzählen, vorlesen. Im täglichen Werkatelier werden die Patienten der Psychosomatik beim bildnerischen Gestalten und Werken mit verschiedenen Materialien individuell und ausdrucksorientiert gefördert und unterstützt. Ebenfalls werden thematische und altersspezifische Gruppenaktivitäten für die psychosomatischen Patienten durchgeführt.
