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In der Abteilung für Ergotherapie werden sowohl stationäre als auch ambulante Patienten im Alter von 3 Monaten bis 16 Jahren behandelt. Die ambulante und stationäre Versorgung der Kinder erfolgt an allen Standorten.
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| Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet die Behandlung von ambulanten Kindern der Bereiche Entwicklungsneurologie und Neuropädiatrie. Es werden aber auch Kinder der Pädiatrischen Stationen betreut. Die Versorgung der Stationen Orthopädie und Chirurgie erfolgt nach individueller Absprache zwischen Arzt und Therapeuten.
Grundlage der Behandlung bildet eine ganzheitliche Sichtweise des Kindes. Dies bedeutet unter anderem den Einbezug der physischen, emotionalen, sozialen sowie kulturellen Bedingungen, die das Kind mitbringt.
Nach differenzierter Befunderhebung können Verrichtungen des täglichen Lebens, Bewegung, Spiel und handwerkliche Tätigkeiten Inhalt und Mittel der Behandlung sein. Jede Tätigkeit wird auf ihre Anforderungen hin analysiert und den spezifischen Fähigkeiten und Bedürfnissen des Kindes angepasst. Ergotherapie orientiert sich an der Entwicklungsstufe des Kindes. Das Auswählen und Anpassen geeigneter Tätigkeiten erfordert differenziertes, methodisches Vorgehen aufgrund medizinischer, bewegungstherapeutischer, psychologischer und pädagogischer Kenntnisse. |
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| Ergotherapie wird eingesetzt, wenn das Kind
- in seiner körperlichen, geistigen oder seelischen Entwicklung gegenüber Gleichaltrigen zurückbleibt.
- in seiner Handlungsfähigkeit beeinträchtigt ist. Z.B. wenn der Umgang mit Gegenständen erschwert ist, Arbeitsaufträge schlecht ausgeführt werden können oder Tätigkeiten vermieden werden.
- Ausfälle oder Störungen in der Bewegungsfähigkeit zeigt.
- in der Aufnahme und/oder Verarbeitung von Sinnesreizen beeinträchtigt ist.
- Schädigungen eines oder mehrerer Sinnesorgane aufweist.
- auf seine Mitmenschen oder seine Umwelt mit übermässiger Angst, Aggression, Abwehr oder Passivität reagiert.
- für alltägliche Verrichtungen Hilfsmittel und/oder Adaptationen benötigt.
In der Ergotherapie geben wir den Kindern die Möglichkeit
- neue Bewegungsmöglichkeiten mit ihrem Körper zu erfahren.
- Grenzen zu spüren.
- neue Materialien zu erleben.
- ungewohnte Situationen zu erkunden.
- Ängste zu überwinden und den Mut finden, Neues zu wagen.
- lernen, sich Hilfe zu holen.
- Strategien entwickeln, um Probleme zu lösen.
- Erfolgserlebnisse zu erleben.
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Im UKBB wenden wir Modelle und Konzepte verschiedener Richtungen und Autoren an:
- ENTWICKLUNGSNEUROLOGISCHE THERAPIE NACH BOBATH
- SENSORISCHE INTEGRATIONSTHERAPIE NACH J. AYRES
- FROSTIG KONZEPT
- BASALE STIMULATION® NACH FRÖHLICH
- BIELER MODELL
- LOW VISION
Zur Erfassung setzen wir neben gezielten und kriterienorientierten Beobachtungen standardisierte Tests ein:
- MÜNCHNER FUNKTIONELLE ENTWICKLUNGSDIAGNOSTIK
- SENSORY INTEGRATION AND PRAXIS TEST NACH J. AYRES
- FROSTIG TEST DER VISUELLEN WAHRNEHMUNG
- HÄNDIGKEITSABKLÄRUNG NACH SCHILLING
Die Zusammenarbeit mit den Eltern und weiteren Bezugspersonen spielt bei uns eine wichtige Rolle.
Sprechstunde nach Vereinbarung Montag bis Freitag (Eine ärztliche Verordnung ist erforderlich)
Tel. 061 685 62 21 Fax 061 685 65 66
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