Currently this content is only available in English.
Dieser Inhalt ist momentan nur auf Englisch verfügbar.

0900 712 712
(3.23 CHF / Min. aus dem CH-Festnetz, evtl. zusätzlich 8 Rp. / Min. in der Warteschlaufe durch Netzbetreiber)
0900 712 713
(3.12 CHF / Min. für Anrufe von Prepaid-Handys, evtl. zusätzlich 8 Rp. / Min. in der Warteschlaufe durch Netzbetreiber)

Notfallnummern

Anmeldung

Sie haben bereits ein Konto?

 

Sie sind noch nicht registriert?

UKBB Helpline 24h

0900 712 712

(3.23 CHF / Min. aus dem CH-Festnetz, evtl. zusätzlich 8 Rp. / Min. durch Netzbetreiber)

 
 

0900 712 713

(3.12 CHF / Min. für Anrufe von Prepaid-Handys, evtl. zusätzlich 8 Rp. / Min. durch Netzbetreiber)


Wichtige Notfallnummern

  • 144   Ambulanz
  • 145   Toxzentrum (Vergiftungen)
  • 117   Polizei
  • 118   Feuerwehr

Kontakt Box

UKBB

Universitäts-Kinderspital beider Basel
Spitalstrasse 33
4056 Basel | CH

T +41 61 704 12 12
F +41 61 704 12 13

Kontakt

Zu welchem Thema möchten Sie uns kontaktieren?

Terminabsagen
Mahnung / Inkasso
Patientenabrechnung
Bitte kontaktieren Sie mich
Sonstiges
Empty
Terminabsagen

Für Terminvereinbarungen und -verschiebungen wenden Sie sich bitte an die Leitstelle Poliklinik +41 61 704 12 20

 
 
Mahnung / Inkasso

Mahnung / Inkasso

 
 
Patientenabrechnung

Patientenabrechnung

 
 
Bitte kontaktieren Sie mich

Bitte kontaktieren Sie mich

 
 

Wie möchten Sie kontaktiert werden?

 
Sonstiges

Sonstiges

 
 
Empty
 
 
 

Cerebralparese (CP)

Symptome

Die Cerebralparese ist keine einheitliche Erkrankung. Man bezeichnet damit unterschiedliche Störungen der Körperhaltung und Fortbewegung, die bleibend, aber nicht unveränderlich sind und auf eine abgeschlossene Schädigung des Gehirnes (vor, während oder nach der Geburt) zurückgeführt werden können. Gemäss der motorischen Störung wird eingeteilt in:

  • Spastische Hemiparesen (30%), d.h. Halbseitenlähmung (arm- oder beinbetont)
  • Spastische Tetraparesen (60%), d.h. beidseitige Lähmung (arm- oder beinbetont)
  • Andere Formen der Cerebralparesen sind seltener (ataktische, dyskinetische CP).

Die Störung macht sich je nach Ausprägung schon ab dem 3. Lebensmonat bemerkbar, teilweise aber auch erst deutlich später: Die Muskelspannung (Tonus) ist erhöht, es finden sich gesteigerte Muskeleigenreflexe und Störungen in Haltung und Bewegungsabläufen, oft auch eine Schwäche in Rücken-, Schulter- und Kopfhaltemuskulatur.

Die Ausprägung der Störung ist sehr unterschiedlich, nicht selten sind jedoch zusätzlich andere Entwicklungsbereiche betroffen (z.B. geistige Entwicklung, Sprachentwicklung, Verhalten, epileptische Anfälle), sodass in diesen Fällen eine Mehrfachbehinderung vorliegt. 

Ursache

Bei termingeborenen Kindern ist die häufigste Ursache ein Sauerstoffmangel vor/unter oder nach der Geburt (z.B. durch einen Gefässverschluss, einen schweren Infekt etc.).

Bei frühgeborenen Kindern sind die Hirngefässe unreif und brüchig, sodass es gehäuft zu Einblutungen in das Gehirn kommt, typischerweise entwickelt sich dann eine beinbetonte spastische Bewegungsstörung.

Diagnose

Die Diagnose wird aufgrund der Symptomangabe (Anamnese) und der kinderneurologischen Untersuchung gestellt. Ein Schädel-Ultraschall gehört dazu. Um das Ausmass der Gehirnschädigung zu erfassen, können zusätzliche bildgebende Verfahren (MRI) hilfreich/notwendig sein. Bei Krampfanfällen werden die Hirnströme abgeleitet (EEG), liegt ein Gefässverschluss vor (Hirninfarkt), werden in den ersten Lebensmonaten Gerinnungsabklärungen im Blut gemacht.

Eine ursächliche Therapie ist nicht möglich.

Physiotherapie wird meist schon in den ersten Monaten begonnen, bei Saug- und Schluckstörungen wird die Logopädie einbezogen. Bei Krampfanfällen werden diese medikamentös behandelt.

Im Verlauf sind auch Kontrollen durch die Kinderorthopäden die Regel, die das Wachstum der Knochen verfolgen und gegebenenfalls Hilfsmittel verordnen (Schienen, Laufhilfen, Rollstuhl). Daneben stehen verschiedene medikamentöse Massnahmen zur Verfügung, um die (z.T. schmerzhaften) Muskelverspannungen zu mindern. Auch können operative Eingriffe gegen störende Verkürzungen der Muskeln oder Gelenkproblemen hilfreich sein.

 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

Kontakt

Universitäts-Kinderspital beider
Basel, Spitalstrasse 33
4056 Basel | CH

Tel. +41 61 704 12 12
Fax +41 61 704 12 13

© UKBB, 2018