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Halszyste median

Symptome

Mediane Halszysten entstehen durch die Rückbildungsstörung eines Ganges (Ductus thyreoglossus), welcher durch das Zungenbein (Hyoid) zur Schilddrüse führt. Normalerweise verschließt sich dieser Gang während der Schwangerschaft. Ist dies nicht der Fall, entsteht eine mediane Halszyste. Es handelt sich um einen mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum, der ein Gangsystem aufweisen kann. Die mediane Halszysteist die zweithäufigste Erkrankung mit Schwellungen im Halsbereich im Kindesalter. Obwohl es sich um eine angeborene Fehlbildung handelt, wird die Diagnose in 50% der Fälle erst nach dem 10. Lebensjahr gestellt.

Diagnose und Behandlung

Die mediane Halszyste zeigt sich als tastbare prallelastische, rundliche Schwellung in oder knapp neben der Mittellinie des Halses, meist auf Höhe des Zungenbeins. Die Schwellung bewegt sich beim Schlucken und beim Herausstrecken der Zunge mit. Dies lässt sich insbesondere bei überstrecktem Hals gut beobachten. Die mediane Halszyste sollte operativ entfernt werden. Nur eine vollständige Entfernung verhindert wiederkehrende Infektionen und das Wiederauftreten der Halszyste. Da die Zyste mit einem Gang durch das Zungenbein zieht, wird auch der mittlere Anteil des Zungenbeinkörpers entfernt.

Vor derOperation werden ein Ultraschall durchgeführt und zusätzlich mittels Laboranalyse andere Erkrankungen ausgeschlossen (z.B. Lymphadenitis, Dermoidzyste, Schilddrüsenzyste /solide Raumforderung der Schilddrüse, ektopes Schilddrüsengewebe). Nach dem Eingriff wird eine histopathologische Untersuchung durchgeführt (mikroskopische Krankheitsdiagnostik), um bösartige Erkrankungen auszuschliessen.

Bei rund einem Drittel der Patienten tritt eine akute oder wiederkehrende Infektion der Zyste auf. Die rasche chirurgische Behandlung ist in diesen Fällen besonders wichtig, da die Rückfallsquote nach vorausgegangener Infektion erhöht ist. Nach entsprechender antibiotischer Behandlung wird die Zyste im infektfreien Intervall operiert.

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* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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