Currently this content is only available in English.
Dieser Inhalt ist momentan nur auf Englisch verfügbar.

0900 712 712
(3.23 CHF / Min. aus dem CH-Festnetz, evtl. zusätzlich 8 Rp. / Min. in der Warteschlaufe durch Netzbetreiber)
0900 712 713
(3.12 CHF / Min. für Anrufe von Prepaid-Handys, evtl. zusätzlich 8 Rp. / Min. in der Warteschlaufe durch Netzbetreiber)

Notfallnummern

Anmeldung

Sie haben bereits ein Konto?

 

Sie sind noch nicht registriert?

UKBB Helpline 24h

0900 712 712

(3.23 CHF / Min. aus dem CH-Festnetz, evtl. zusätzlich 8 Rp. / Min. durch Netzbetreiber)

 
 

0900 712 713

(3.12 CHF / Min. für Anrufe von Prepaid-Handys, evtl. zusätzlich 8 Rp. / Min. durch Netzbetreiber)


Wichtige Notfallnummern

  • 144   Ambulanz
  • 145   Toxzentrum (Vergiftungen)
  • 117   Polizei
  • 118   Feuerwehr

Kontakt Box

UKBB

Universitäts-Kinderspital beider Basel
Spitalstrasse 33
4056 Basel | CH

T +41 61 704 12 12
F +41 61 704 12 13

Kontakt

Zu welchem Thema möchten Sie uns kontaktieren?

Terminabsagen
Mahnung / Inkasso
Patientenabrechnung
Bitte kontaktieren Sie mich
Sonstiges
Empty
Terminabsagen

Für Terminvereinbarungen und -verschiebungen wenden Sie sich bitte an die Leitstelle Poliklinik +41 61 704 12 20

 
 
Mahnung / Inkasso

Mahnung / Inkasso

 
 
Patientenabrechnung

Patientenabrechnung

 
 
Bitte kontaktieren Sie mich

Bitte kontaktieren Sie mich

 
 

Wie möchten Sie kontaktiert werden?

 
Sonstiges

Sonstiges

 
 
Empty
 
 
 

Hypophysenerkrankungen: Überfunktion

Symptome

Gutartige Tumore der Hypophyse produzieren meist vermehrt Hormone, ein Tumor kann auch verschiedene Hormone abgeben.

Die Druckwirkung des Knotens kann zu Kopfschmerzen und Sehstörungen (Gesichtsfeldausfällen) führen. Weitere Symptome sind durch den Hormonüberschuss bedingt.

  • Wachstumshormon:  Führt vor Wachstumsabschluss zu Grosswuchs, danach Vergrösserung von Kopf, Händen, Füssen, Zunge, grobe Gesichtszüge. Zudem können eine Vergrösserung von Herz und Nieren, hoher Blutdruck, Gelenkschmerzen, Verkrümmung der Wirbelsäule, Schwitzen, Schlafprobleme mit Atempausen und Karpaltunnelsyndrom (Druck auf den Nerv für die Fingerinnervation durch Gewebe im Bereich des Handgelenks) vorkommen.
  • Prolactin: Bei Kindern Störung der Pubertätsentwicklung, später Ausbleiben der Monatsblutung, Potenzstörungen
  • ACTH: Übermässige Stimulation der Nebennieren führt zu Gewichtszunahme, Wachstumsstörung, hohem Blutdruck u.a. (s. Cushing) 
  • TSH:  Die Schilddrüse wird übermässig stimuliert. Dies führt zur Vergrösserung der Schilddrüse, schnellem Puls, Schwitzen, Gewichtsverlust, Durchfällen.
  • LH, FSH: Hoden und Ovarien werden aktiviert, dies kann eine vorzeitige Pubertätsentwicklung auslösen, dies ist aber extrem selten.
  • SIADH: Zu hohe Spiegel an antidiuretischem Hormon, d.h. der Urin wird zu stark konzentriert und Flüssigkeit im Körper eingelagert. Symptome sind Gewichtszunahme, Uebelkeit, Schwindel, Schläfrigkeit bis hin zum Koma und Krampfanfälle.

Ursache

Meist gutartige Tumoren, diese sind z.T. genetisch bedingt. Selten wird die Hypophyse von Steuerhormonen aus dem Hypothalamus oder anderen Organen stimuliert.

Diagnose

Messung der erhöhten Hormonspiegel. Fast immer (ausser beim Prolactinom) sind noch spezielle Stimulations- oder Hemmtests der betroffenen Hormonachse notwendig. Beim Gigantismus (Wachstumshormonüberschuss) sind auch die im Blut gemessenen  Wachstumsfaktoren erhöht, eine sehr aufwändige Untersuchung ist die Messung von Wachstumshormon alle 20 min während 24 h.

Die Diagnose SIADH kann durch die Bestimmung von Blut- und Urin Natrium  und Osmolalität (Konzentration) gestellt werden.

Behandlung

Die Behandlung besteht meist in der operativen Entfernung des Tumors. Meist ist auch eine medikamentöse Hemmung der Hormonwirkung möglich, wenn eine Operation nicht in Frage kommt. Diese Behandlungen haben aber viele Nebenwirkungen und nach Absetzen der Medikamente stellt sich der Hormonüberschuss wieder ein. Das Prolactinom wird immer noch primär mit Medikamenten behandelt.  Bei SIADH muss die zugeführte Flüssigkeit massiv eingeschränkt werden, ev. muss dem Blut Natrium zugesetzt oder die Flüssigkeit mit harntreibenden Medikamenten (Lasix) ausgeschwemmt werden.

 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

Kontakt

Universitäts-Kinderspital beider
Basel, Spitalstrasse 33
4056 Basel | CH

Tel. +41 61 704 12 12
Fax +41 61 704 12 13

© UKBB, 2018