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Kleinwuchs

Symptome

Körpergrösse für das Alter unterhalb des Standards für gesunde Kinder.

Ursache

In den wenigsten Fällen ist der Kleinwuchs durch eine hormonelle Störung verursacht. In 50% besteht ein familiärer Kleinwuchs oder eine Entwicklungsverzögerung.

Beim familiären Kleinwuchs sind die Eltern auch klein, das Kind zeigt keine Krankheitszeichen, die Wachstumsgeschwindigkeit ist normal, und die Knochenreifung entspricht dem Alter des Kindes. Bei den Kindern mit Entwicklungsverzögerung, den 'Spätzündern', liegt die Knochenreifung, d.h. die biologische Entwicklung meist über 1 Jahr zurück. Auf die Knochenreife bezogen sind die Kinder normal gross, die Wachstumsgeschwindigkeit ist normal. Diese Kinder treten später in die Pubertät ein und sind später ausgewachsen als Gleichaltrige. Häufig gibt es in der Familie noch andere Spätzünder.

Das Wachstum kann auch durch Fehl- oder Mangelernährung oder eine chronische Krankheit (Magen-Darm, Herz, Lunge, Niere, Stoffwechsel, Blut) beeinträchtigt sein.

Hormonstörungen, die zu Kleinwuchs führen, sind: Wachstumshormonmangel, Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion, Cortisol-Überfunktion, zu frühe Pubertät mit vorzeitig abgeschlossenem Wachstum, fehlende Pubertät.

Selten sind Knochenentwicklungsstörungen (Skelettdysplasien, hier sind die Körperproportionen verschoben), Chromosomenstörungen (Turner Syndrom, Noonan Syndrom, Prader Willi Syndrom) die Ursache für eine Wachstumsstörung.

Diagnose

Die Wachstumsabklärung umfasst eine genaue körperliche Untersuchung, Bestimmung von Gewicht, Länge und Körperproportionen, Beurteilung der Wachstumskurve, Grösse der Eltern, Wachstumsgeschwindigkeit. Mit einem Röntgenbild der Hand kann die Knochenreifung bestimmt und die ungefähre Endgrösse berechnet werden. Mit einer Blutuntersuchung werden meist Blutbild, Leber-/Nierenwerte, Knochenwerte, Ernährungszustand, Schilddrüsenwerte und Wachstumsfaktoren kontrolliert, gleichzeitig erfolgt im Blut eine Untersuchung auf Zöliakie. Zur definitiven Bestätigung oder zum Auschluss eines Wachstumshormonmangels werden Stimulationsteste durchgeführt, gleichzeitig wird die Hirnanhangsdrüse mit einer Magnetresonanzuntersuchung dargestellt.

Therapie

Die Therapie richtet sich nach der Ursache. In den allermeisten Fällen ist keine möglich und notwendig. Besteht ein Hormonmangel, wird dieser ersetzt, z.B. Wachstumshormon mit einer Spritze täglich, Schilddrüsenhormon mit einer Tablette täglich. Bei der Zöliakie muss eine gliadinfreie Diät eingehalten werden, darunter kann der Wachstumsrückstand aufgeholt werden.

Bei Entwicklungsverzögerung kann die Pubertätsentwickung durch eine kurzfristige Behandlung (meist über 6 Monate) mit niedrig dosierten Geschlechtshormonen stimuliert werden.

 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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Fax +41 61 704 12 13

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