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Koma

Symptome

Unter einem Koma versteht man einen krankhaften Bewusstseinsverlust. Während der Schlaf eine physiologische Form des Bewusstseinsverlustes ist, ist das Koma dadurch definiert, dass der Patient durch äussere Reize nicht weckbar ist.

Das akute Koma im Rahmen einer akuten Erkrankung oder Schädel-Hirn-Verletzung muss von einem chronischen Koma unterschieden werden, bei dem der Patient auch nach längerer Zeit nicht mehr aus der Bewusstlosigkeit erwacht. Scheinen die Patienten dabei dennoch den Wechsel von Schlaf und Wachheit zu durchleben, spricht man von Wachkoma, das über Jahre anhalten kann.

Koma ist ein Zustand, der durch verschiedene Erkrankungen verursacht werden kann.

Liegt die Störung im Mittelhirn kommt es zu z.T. unmotivierten Schmerzschreien und zu Steigerungen der Muskelspannung v.a. an den Extremitäten (Spastik). Dieser Zustand wird als apallisches Syndrom bezeichnet.

Die Tiefe des Komas wird über die 'Glasgow Coma Scale' beurteilt. Dabei wird mittels dieser Punkteliste beurteilt, ob der Patient die Augen öffnet, motorische und/oder verbale Reaktionen zeigt.

Je länger ein Koma dauert, desto eher ist mit bleibenden Schäden zu rechnen.

Patienten, die in einen komatösen Dauerzustand verfallen, haben ein erhöhtes Infektionsrisiko und Ernährungsprobleme mit einer gesteigerten Gefahr, bei der Nahrungsaufnahme Nahrungs- oder Flüssigkeitsbestandteile in die Lunge zu bekommen (Aspirationsgefahr).

Ursache

Die häufigsten Ursachen eines Komas bei Kindern sind

  • Infektionen der Hirnhäute (Meningitis) oder des Hirngewebes (Enzephalitis)
  • Schädel-Hirn-Traumen/-Verletzungen
  • Unfälle mit einem Sauerstoffmangel, z.B. nach Beinahe-Ertrinkungsunfällen
  • Stoffwechsel-Erkrankungen mit Störungen der Leber- (hepatisches Koma) oder Nierenfunktion (renales Koma)
  • schwere Unterzuckerungen (Hypoglykämien)
  • schwere Wasserverluste (Dehydratation) oder Elektrolytstörungen
  • Vergiftungen
  • Gefässerkrankungen des Gehirns mit Durchblutungsstörungen
  • Schwere, verlängerte epileptische Anfälle (Status epilepticus)
  • Hirntumoren
  • Hirndruck

Diagnose

Beim akuten Koma steht die Erkennung des Grundes im Vordergrund, damit eine ursächliche Therapie möglich ist. Dazu ist es notwendig Blutuntersuchungen, Untersuchungen des Gehirnwassers, eine bildgebende Diagnostik des Gehirns und ggf. ein Elektroenzephalogramm durchzuführen.

Beim chronisch komatösen Patienten gilt es Komplikationen wie Infektionen, Ernährungs- und Verdauungsprobleme, Anfälle, Bewegungsstörungen wie eine Spastik und/oder Schmerzzustände zu erkennen und symptomatisch zu behandeln.

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* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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