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Kopfschmerzen / Migräne

Symptome

Kopfschmerzen sind sehr häufig, sie können verschiedene Ursachen haben und werden deshalb eingeteilt in:

  • Primäre Kopfschmerzen: Dazu gehören die Spannungskopfschmerzen, Migräne (mit und ohne Aura) und andere bei Kindern sehr seltene Kopfschmerzformen (Cluster-Kopfschmerz).
  • Sekundäre oder symptomatische Kopfschmerzen: Das sind Kopfschmerzen, die durch eine andere Grunderkrankung verursacht werden, so z.B. zu hoher Blutdruck, Infektionskrankheiten, Störungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, Sehfehler, Kopfverletzungen, Zahnfehlstellungen; Gehirntumore sind sehr selten Ursache für Kopfschmerzen.
  • Kombinationskopfschmerzen (z.B. Spannungskopfschmerzen und Migräne)

Spannungskopfschmerzen sind häufig druckartig, werden über der Stirn oder über dem ganzen Kopf angegeben. Oft sind die Kopfschmerzen in den Ferien nicht vorhanden, nie treten sie nachts auf.

Migränekopfschmerzen sind in der Regel heftiger als Spannungskopfschmerzen, das Kind zieht sich in einen ruhigen (abgedunkelten) Raum zurück. Im Anfall kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit und Blässe kommen. Wenn das Kind schlafen kann, ist danach die Schmerzattacke häufig vorbei. Dauer der Attacke 2-48 Stunden. Als Aura wird der Zustand bezeichnet, der meist vor einer Migräne-Attacke auftritt, aber auch über längere Zeit anhalten kann und durch eine Reihe ?merkwürdiger? Empfindungen wie Lichtblitze, Gerüche, Taubheitsgefühl in den Gliedmassen, Benommenheit, Sprachstörungen gekennzeichnet ist.

Ursache

Für den Spannungskopfschmerz typische Auslöser sind Wetterwechsel, Stress und Belastungssituationen, Ängste, bestimmte Speisen oder veränderte Schlafgewohnheiten. Auch der Migränekopfschmerz kann dadurch ausgelöst werden, typischer Auslöser ist ausserdem die körperliche Anstrengung. Verschiedene Erkrankungen können zu sekundären Kopfschmerzen führen, siehe oben.

Auch übermässiges Fernsehen und Computerspiele können Kopfschmerzen auslösen.

Diagnose

Die Diagnose wird aufgrund der Symptomangabe (Anamnese) und einer kinderneurologische Untersuchung gestellt. Wichtig ist dann ein Kopfschmerztagebuch, das Kind und Eltern über einen Zeitraum von 4-6 Wochen führen sollten.

In bestimmten Fällen kann eine weitergehende Abklärung erforderlich sein z.B. eine Bildgebung (Kernspintomographie (MRI) oder Untersuchungen bei anderen Fachärzten (z. B. beim Augenarzt, HNO-Arzt).

Therapie

Entscheidend für eine gezielte Therapie ist der Leidensdruck. Wenn die Kopfschmerzen sehr häufig auftreten und/oder sehr stark sind und zu wiederholtem Schulausfall und regelmässiger Schmerzmitteleinnahme führen, ist eine Abklärung und Behandlung nötig.

Erste Massnahmen sind das Hinlegen in einen abgedunkelten, rauchfreien und ruhigen Raum. Ein kühler Umschlag auf der Stirn kann helfen. Als nächste (medikamentöse) Massnahme kann Paracetamol zu Hause eingesetzt werden. Sollten diese Präperate nicht genügend helfen, stehen stärkere Medikamente zur Verfügung, die jedoch vom Arzt (nach der Abklärung) verschrieben werden müssen.

Zur Vorbeugung wie auch in der Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne haben sich auch Entspannungsverfahren wie autogenes Training und verhaltenstherapeutische Verfahren (Erlernen von Stressbewältigung) bewährt.

Sprechstunden

 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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