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Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (LKG-Spalte)

Symptome

Das embryonale Gesicht besteht aus mehreren Wülsten und dazwischen liegenden Furchen. Eine Lippenspalte entsteht, wenn diese früh angelegten Furchen in der 5.-6. Embryonalwoche nicht verwachsen. Es verbleibt am Ende der Schwangerschaft eine Lippen-, oder Lippen-Kiefer-Spalte.

Im Gaumenbereich nähern sich in der 8.-9. Embryonalwoche von beiden Seiten Wülste aufeinander zu, um in der Mitte zu verschmelzen. Falls dies nicht programmgemäss abläuft, verbleibt eine Spalte. Diese kann isoliert den hinteren Anteil des Gaumens (weicher Gaumen = Gaumensegel) oder zusätzlich den vorderen, knöchernen Anteil betreffen (harter Gaumen). Es besteht dann eine Verbindung zwischen Nasen- und Mundhöhle.

Ursache

Ein einzelner Auslöser hierfür ist nicht bekannt. Man nimmt an, dass sich bei einem ungünstigen Zusammenspiel von erblicher Veranlagung und Schwangerschafts-Faktoren eine solche Fehlbildung, sozusagen entgegen dem 'normalen Entwicklungsprogramm', durchsetzt. Bei eventuellem familiär gehäuftem Auftreten von Spaltbildungen kann die statistische Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit einer Spaltbildung zu bekommen, mit Hilfe der Humangenetik errechnet werden.

Diagnose

LKG-Spalten werden in der Regel entweder pränatal durch Ultraschall oder im Rahmen der ersten Untersuchung nach der Geburt diagnostiziert. In einigen Fällen kann die Diagnose schwierig sein, da der Defekt im Gaumen durch Haut überdeckt und damit nicht offensichtlich ist.

Die erste Beratung und eingehende Untersuchung des Neugeborenen erfolgt in der Fachklinik (Kieferchirurgie, spezielle Kinderchirurgie). Bei bestehender Gaumenspalte wird nach Abformung der Spalte (vgl. Abdruck bei Zahnarzt) eine Trinkplatte hergestellt, um zunächst die Ernährung des Babys zu sichern.

In der Folge wird die Spalte operativ verschlossen, wobei bei kompletten Lippen- Kiefer- Gaumenspalten viele Zentren einen schrittweisen Verschluss der verschiedenen Anteile in 2 bis 3 Operationen bevorzugen. Am UKBB erfolgt der Verschluss aller Spaltanteile meist in einer einzelnen Operation in Zusammenarbeit mit der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Weiterführende Details entnehmen Sie bitte dem Link in der Infobox.

Durch die anatomischen Veränderungen können sich auf verschiedenen Ebenen Probleme einstellen: Diese betreffen Ernährung, Muskel- und Zungenfunktion, Kieferwachstum, Zahnstellung, Sprachentwicklung, Mittelohrfunktion und Ästhetik.

Auch nach der operativen Korrektur können hier Einschränkungen bestehen bleiben, die weitere Behandlung erfordern. Eine zufriedenstellende Korrektur kann heutzutage mit modernen Techniken und Behandlungskonzepten regelmässig erreicht werden.

 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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