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Postpolio-Syndrom

Symptome

Die Poliomyelitis ist eine akute Infektionserkrankung durch Viren. 5-14 Tage nach der Ansteckung kommt es zu einer akuten Erkrankungsphase mit grippeähnlichen Symptomen wie Durchfall, Fieber, Schluckbeschwerden, Gliederschmerzen.

In einer 2. Phase können die Viren das Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) befallen und zu Kopfschmerzen, Nackenstarre, Rücken- und Muskelschmerzen sowie einer erhöhten Sensibilität gegenüber Licht und Lärm (Photo- und Phonophobie) führen.

In einer 3. Erkrankungsphase zu kommt es zu Lähmungen (paralytische Poliomyelitis) ohne Sensibilitätsstörungen. Die Lähmung kann bei Kindern eher asymmetrisch und beinbetont sein, bei Erwachsenen betrifft die Lähmung häufig die Arme und Beine. Die Muskelreflexe sind abgeschwächt, es kommt zu Schluckstörungen und als Komplikation zu Entzündungen des Herzmuskels und lebensbedrohlichen Atemkomplikationen.

Etwa 2-5% der erkrankten Kinder und 15-30% der erkrankten Erwachsenen versterben. Bei den übrigen Patienten kommt es langsam zu einer Erholung der Nervenzellen, wobei bleibende Lähmungserscheinungen über Jahre bis lebenslang bestehen bleiben können. Darüber hinaus kann es Jahre nach einer Polioinfektion zu einer zunehmenden Muskelschwäche kommen. Dieses Postpolio-Syndrom führt zu Muskelschmerzen, Muskelzuckungen und zu einer Verschmächtigung der Muskulatur (Muskelatrophie).               

Ursache

Die Poliomyelitis ist eine hochansteckende Viruserkrankung.  

Diagnose

Die Diagnostik der Erkrankung erfolgt über den Nachweis von Polioviren im Stuhl, Rachensekret oder aus dem Gehirnwasser. Beim Postpoliosyndrom, bei dem die Polioviren z.T. nicht mehr nachweisbar sind, gelingt der Nachweis der durchgemachten Infektion durch die Bestimmung von Antikörpern im Blut.

Eine ursächliche Therapie steht nach der Infektion mit den Polioviren nicht mehr zur Verfügung. Die Grundlage der Behandlung stellt die Anwendung der prophylaktischen Impfung ab dem 2. Lebensmonat dar. Polioinfektionen nach einer Impfung sind äusserst selten.

Die Lähmungssymptomatik bedarf einer symptomatischen, v.a. physiotherapeutischen und rehabilitativen Behandlung.  

 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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