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Schilddrüsenunterfunktion

Symptome

Neugeborene mit angeborener Schilddrüsenunterfunktion fallen durch eine Muskelschwäche, Trinkschwäche, heisere Stimme, Gelbsucht, eine grosse Zunge und ev. einen Nabelbruch auf. Temperatur und Puls sind tief. Unbehandelt ist die geistige Entwicklung stark beeinträchtigt. Später können Kinder mit Schilddrüsenunterfunktion an Müdigkeit, Verstopfung, Konzentrationsstörungen, Kältegefühl, Gewichtszunahme und trockener Haut leiden, das Wachstum ist verlangsamt.

Ursache

Angeborene Schilddrüsenunterfunktion:

In 80-90% liegt eine Entwicklungsstörung der Schilddrüse vor, d.h. die Schilddrüse ist nicht vorhanden (40%), falsch angelegt (35%) oder zu klein (2-5%). In 10-20% liegt eine vererbte Störung der Schilddrüsenhormonproduktion vor. Bei Jodmangel der Mutter, schilddrüsenhemmenden Medikamenten oder Autoimmunerkrankung der mütterlichen Schilddrüse in der Schwangerschaft kann die Schilddrüsenfunktion beim Kind vorübergehend gestört sein. Sehr selten liegt die Störung im Bereich der Hirnanhangsdrüse, welche die Aktivität der Schilddrüse steuert, dann sind meist auch andere Hormone betroffen.

Erworbene Schiddrüsenunterfunktion:

Am häufigsten ist eine Autoimmunentzündung der Schilddrüse, das heisst das Immungsystem produziert Antikörper gegen die Schilddrüse. Selten sind Medikamente oder eine Bestrahlung die Ursache.

Diagnose

Angeborene Schilddrüsenunterfunktion:

Diese wird in der Schweiz im Rahmen des Neugeborenenscreenings am 4. Lebenstag zusammen mit anderen Stoffwechselstörungen gesucht. Bei einem auffälligen Wert ist eine Kontrolle der Schilddrüsenwerte im Blut erforderlich, zudem wird die Schilddrüse mit Ultraschall untersucht.

Erworbene Schilddrüsenfunktionsstörung:

Die Abklärung beinhaltet eine Kontrolle der Schilddrüsenwerte im Blut, die Suche nach Antikörpern gegen die Schilddrüse und meist Ultraschalluntersuchung.

Behandlung

Lebenslanger Ersatz von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform. Bei rechtzeitiger Behandlung in ausreichender Dosierung zeigen Kinder mit angeborener Schilddrüsenunterfunktion eine normale Entwicklung.

 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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