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Sozialkompetenztraining der Ergotherapie

Für Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren

Das ergotherapeutische Sozialkompetenztraining (EST) im UKBB ist ein manualisiertes Training zur Förderung von sozialem Verhalten in Schul-, Freizeit- und Alltagssituationen. Es wurde für Kinder im Alter zwischen 8 und 11 Jahren konzipiert, die wegen verschiedener Störungsformen psychosozialer Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen ergotherapeutisch behandelt werden. Ziel des Trainings ist die Verbesserung der Sozialkompetenzen in sehr konkreten, alltagsnahen Situationen. Das EST im UKBB ist für Gruppen von ca. 6 Kindern konzipiert. Es beinhaltet:

  • ein Vorbereitungsgespräch mit Eltern
  • vier Einzeltherapie-Einheiten mit Kind
  • anschliessend wöchentliches Gruppentraining (insgesamt 10 Sitzungen à 90 Minuten)
  • begleitend 2 obligatorische Elternabende
  • ein Abschlussgespräch mit Kind und Eltern
  • Kontaktaufnahme mit der Schule, um über die Inhalte des Trainings zu informieren

Teilnahmebedingungen

Die Kinder

  • müssen lesen können
  • kurze Sätze schreiben können
  • dürfen noch nicht in der Pubertät sein

Diagnose

Das EST ist für Kinder mit folgenden Schwierigkeiten (Diagnosen) geeignet:

  • Störung des Sozialverhaltens (ICD-10-F91.-)
  • Kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen (ICD-10-F92.-)
  • Hyperkinetische Störungen des Sozialverhaltens (ICD-10-F90.1)

Die Schwierigkeiten der Kinder können sich z. B. in folgendem Verhalten zeigen:

  • übermässig viel Streiten
  • häufige und schwere Wutausbrüche, sehr impulsiv
  • Angst, Depressionen, Schlafstörungen, Interessenverlust
  • deutlich oppotionelles Verhalten

Die Kinder müssen von Kinderärzt*innen mit einer ergotherapeutischen Verordnung für mindestens 2 Serien Ergotherapie angemeldet werden.

Kontraindikation

In gewissen Fällen eignet sich das EST nicht, insbesondere wenn:

  • eine akute familiäre Krise besteht.
  • eine stationäre Intervention notwendig ist.
  • Eigen- und / oder Fremdgefährdung besteht.
  • mangelnde familiäre Ressourcen vorhanden sind.
  • die soziale Störung nur eine Begleiterkrankung ist.

Ziel des Trainings

Das Kind lernt

  • «Gesprächsregeln» u.a. gut zuhören, Blickkontakt aufzunehmen und sich anderen mitzuteilen
  • Grenzen zu setzen, «Stopp!» zu sagen und auf das «Stopp!» anderer zu achten
  • sich weniger provozieren zu lassen
  • seine persönlichen «Notfallhelfer» für Konfliktsituationen zu finden
  • «Ruhig-und-Mut-mach-Tricks» anzuwenden
  • sich Hilfe zu holen, wenn es Hilfe braucht, aber auch anderen zu helfen
  • sich etwas zuzutrauen und sich auf sich selber verlassen zu können
  • sein Selbstwertgefühl zu steigern
  • eigene Gefühle und die anderer wahrzunehmen, zu benennen und entsprechend handeln zu können
  • Absprachen zu treffen, Kompromisse zu finden
  • im Team zusammenzuarbeiten

Ablauf

Vorausgehende Einzeltherapie (4 Einheiten)
Bevor ein Kind das Gruppentraining starten kann, sind vier Sitzungen Einzelergotherapie für das Kind Voraussetzung. Hier erfolgt die Einführung in den strukturierten und ritualisierten Trainingsablauf. Gemeinsam mit Kind und Eltern/Betreuungspersonen werden individuelle familiäre Wünsche und Bedürfnisse aus Schul- und Alltagssituationen erfasst und angegangen.

Ergotherapeutisches Sozialkompetenztraining (EST) in der Gruppe
Die Kinder erarbeiten im EST soziale Regeln und Handlungsmöglichkeiten, erproben diese spielerisch in der Gruppe und festigen sie durch Trainingsaufgaben in ihrem jeweiligen Umfeld (Familie, Schule, Freizeit). Kinder und Eltern bekommen im Training viele unterstützende Materialien, die sie auch nach Therapieende weiter nutzen können.

Einen wichtigen Teil des EST macht die enge Einbeziehung der Eltern aus. Sie erhalten am Ende jeder Einheit Informationen und praktische Trainingsaufgaben, um ihre Kinder im Therapieverlauf und auch danach unterstützen zu können. Zwei obligatorische Elternabende in der Gruppe bieten zudem die Möglichkeit, die bisherigen Inhalte der Therapie zu vertiefen, spezielle Eltern-Themen (Familienrat, Konfliktgespräch etc.) zu besprechen und sich auszutauschen.

Trainingskomponenten

  • klar strukturierter und ritualisierter Stundenablauf
  • Wochenprotokoll der Eltern
  • Schwerpunktthemen erarbeiten (siehe Inhalte)
  • Praktisches Üben von Strategien
  • Wöchentliche Elterninstruktionen
  • Wöchentliche Trainingsaufgaben für Eltern und Kinder
  • Lernen am positiven Modell
  • Einsatz von Verstärkerplänen
  • zwei begleitende Elternabende

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