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Kinderchirurgie

Die Kinderchirurgie im UKBB zählt durch ihr breites Behandlungsangebot wie der Versorgung angeborener Fehlbildungen, erworbener und infektiöser Erkrankungen, der Traumatologie und der Urologie zu den wichtigsten medizinischen Standorten in der Schweiz. Innerhalb der einzelnen Schwerpunkthemen bestehen interne und externe Kooperationen, beispielweise mit der Neonatologie, Onkologie, Nephrologie, Orthopädie und plastischen Chirurgie des Universitätsspitals Basel.

Auch im Bereich der Forschung strebt die Kinderchirurgie im UKBB als wissenschaftlich produktive universitäre Einheit eine herausragende Position an. Die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Operationstechnik, aber auch in der Diagnostik und Nachbetreuung, sowie in der Grundlagenforschung werden in Einklang mit höchsten ethischen Ansprüchen unmittelbar umgesetzt und kommen somit den Patienten im UKBB zugute.

Modernste Technik im Operationssaal

Operationen im UKBB werden mit der sogenannten Schlüsselloch-Technik durchgeführt, d.h. anstelle eines grossen Schnittes werden mehrere ganz kleine (3 bis 5 mm) angebracht, durch welche der Chirurg – geleitet durch eine Kamera – operiert.

Bei Operationen an der Leber, Milz oder am Darm wird diese Technik ebenso angewendet, wie bei Blinddarmentzündungen, wobei ein einziger Schnitt am Bauchnabel des Kindes ausreichend ist (sogenannte Single-Port-Appendektomie). Dank sehr kleiner Narben ist diese Technik schonender als herkömmliche Operationen. Die Patienten erleiden weniger Schmerzen, erholen sich schneller und können rascher entlassen werden. 

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Schwerpunktthemen der kinderchirurgischen Abteilung. Allgemeine Informationen zum Ablauf von Operationen am UKBB finden Sie hier.

Früh- und Neugeborenenchirurgie

Die neonatale (Neugeborenen-) Chirurgie befasst sich vor allem mit der operativen Korrektur von angeborenen Fehlbildungen.

Das UKBB ist unter anderem auf folgende Fehlbildungen spezialisiert:

  • Bauchwanddefekte (Omphalozele, Gastroschisis)
  • Oesophagusatresie

  • Kongenitale Zwerchfellhernie

  • Lungenfehlbildungen

  • Stenosen/Atresien des Dünn- und Dickdarms
  • Malrotation/Volvulus

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der chirurgischen Behandlung von

Mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen können die meisten dieser Erkrankungen schon vor der Geburt festgestellt werden. Nach Rücksprache mit den Eltern und entsprechender Aufklärung werden viele Fehlbildungen bereits in den ersten Lebenstagen operiert. 

Wenn möglich und sinnvoll werden die Eingriffe in minimal-invasiver Technik durchgeführt.  Um die optimale Versorung des Kindes zu gewährleisten, arbeiten die Kinderchirurgen eng mit den Kollegen der Neonatologie, der Anästhesie und der pädiatrischen Gastroenterologie zusammen.

Allgemeine Kinderchirurgie

Die allgemeine Kinderchirurgie befasst sich unter anderem mit der operativen Versorgung von folgenden Krankheitsbildern:

Wenn möglich und sinnvoll werden die operativen Eingriffe in minimal-invasiver Technik durchgeführt.

Die meisten Eingriffe können ambulant durchgeführt werden, das heisst, das Kind tritt vormittags ins Spital ein, wird operiert und am gleichen Tag wieder entlassen.

Viszerale Kinderchirurgie

Die viszerale Kinderchirurgie befasst sich mit der operativen Versorgung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Appendicitis (Blinddarmentzündung)

  • Gastro-ösophageale Refluxkrankheit

  • Cholecystolithiasis  (Gallensteinleiden)

  • Hypertrophe Pylorusstenose

  • Unfallbedingte Verletzungen der Organe des Bauchraums (z.B. Milz, Leber, Pankreas)

In den meisten Fällen können diese Eingriffe in minimal-invasiver Technik durchgeführt werden.

Unsere Schwerpunkte liegen auf der chirurgischen Behandlung der

  • Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa) sowie des
  • Kurzdarmsyndroms

Die Kinderchirurgen arbeiten bei diesen Erkrankungen eng mit den gastroenterologischen Pädiatern des UKBB zusammen um eine optimale Versorgung des Kindes zu gewährleisten.

Traumatologie

Die Kinderchirurgen am UKBB behandeln Verletzungen der Weichteile (Haut, Gefässe, Nerven und Sehnen) nach neuesten Standards und Erkenntnissen. Hautwunden werden daher nur noch schonend geklebt und nicht genäht. Durch diese Methode entfallen die Betäubung mit einer Spritze sowie eine spätere, möglicherweise schmerzhafte Entfernung des Fadens. Viele Knochenbrüche werden zudem nicht operativ, sondern "konservativ" behandelt – das bedeutet, dass der Fachspezialist den Knochen begradigt und anschliessend eingipst. Dieser darf in den ersten zwei bis drei Wochen nicht belastet werden.

Bei älteren Kindern und Jugendlichen werden Knochenbrüche teilweise mit einem Draht oder Nagel stabilisiert, damit das verletzte Körperteil früher belastet werden kann.

Ist eine solche Operation notwendig, reicht in der Regel ein eintägiger Spitalaufenthalt aus.  

Urologie

Im Bereich der Urologie befassen sich die Fachspezialisten im UKBB mit erworbenen Erkrankungen der Niere, der Harnleiter, der Harnblase, der Harnröhre und der Geschlechtsorgane beim Neugeborenen, beim Kind oder beim Jugendlichen.

Typische urologische Erkrankungen und Fehlbildungen, die im UKBB behandelt und operiert werden, sind unter anderen Folgende:

  • Fehlbildungen der Nieren und ableitenden Harnwege (Harnröhrensegel, Hypo-/ Epispadie)
  • Hodenkrampfadern (Varikozele)
  • Harninkontinenz und Blasenentleerungsstörungen
  • Leistenbruch
  • Wasserbruch (Hydrozele)
  • Rückfluss von Urin von der Harnblase in Richtung Niere (vesikoureteraler Reflux)
  • Tumore am Hoden
  • Verzögerung des Hodenabstiegs in den Hodensack (Kryptochismus)
  • Vorhautverengung (Phimose) etc.

Mittels Ultraschall können einige dieser Fehlbildungen bereits vor der Geburt festgestellt werden. Die meisten Operationen dieser Erkrankungen und Fehlbildungen werden ambulant durchgeführt. Das bedeutet, dass das Kind am Morgen ins Spital eintritt und spätestens am Abend wieder entlassen werden kann.

Thoraxchirurgie

Die Brustkorbchirurgen befassen sich mit der Behandlung von angeborenen oder erworbenen Missbildungen der Lunge (zum Beispiel CPAM oder Lungensequester), entzündlich bedingten Veränderungen der Lunge (beispielsweise Abszesse), Deformitäten des Brustkorbs (Trichterbrust, Kielbrust) und Lungentumoren oder -metastasen.

Plastische und Hand-Chirurgie

Plastische Chirurgie
Die pädiatrische Plastische Chirurgie umfasst die Korrektur von Fehlbildungen im Gesicht, am Schädel, der Ohren, des Thorax und der Extremitäten. Pädiatrisch Plastische Chirurgen betreuen Patienten mit Gefässfehlbildungen, Fehlbildungen der äusseren Sinnesorgane, Narben, Verbrennungen, Unfallfolgen und grossen Muttermalen. Sie tragen zur Rekonstruktion nach Tumorbehandlung und bei Verletzungen im Gesicht, Händen, Armen und Beinen bei.

Psychosozial wichtige ästhetische Korrekturen können das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessern. Pädistrische Plastische Chirurgen unterstützen Familien bei der Entscheidungsfindung, ob solche Korrekturen angebracht sind oder nicht.

Die pädiatrische Plastische Chirurgie am UKBB ist multidisziplinär. Viele Spezialbehandlungen werden in Zusammenarbeit von mehreren chirurgischen Spezialdisziplinen durchgeführt. Die Kieferchirurgie und Neurochirurgie sind führend bei Patienten mit kraniofacialen Fehlbildungen und Lippen-/ Kiefer-/ Gaumenspalten. Die Kollegen der Kinderchirurgie betreuen mit Schwerpunkt die urogenitalen Fehlbildungen, Blutschwämme und Thoraxdeformitäten und einfachere Verbrennungen und Verbrühungen. Fehlbildungen der oberen und unteren Extremität werden in Zusammenarbeit mit der Kinderorthopädie und Handchirurgie einer sinnvollen Korrektur zugeführt.

Die gute Zusammenarbeit all dieser hochspezialisierten Teams hilft, Kinder optimal am UKBB zu behandeln. Bei einer Zuweisung ist eine hochmotivierte interdisziplinäre Betreuung der Patienten mit international abgestützten modernen Therapieverfahren garantiert.

Handchirurgie
Am UKBB besteht die Infrastruktur, sämtliche Handverletzungen im Notfall, aber auch bleibende Beschwerden nach Unfällen nach modernen Richtlinien zu behandeln. Es besteht in Kooperation mit der Klinik für Plastische, Rekonstruktive, Aesthetische und Handchirurgie des Unispital Basel eine 24-Stunden-Replantationsbereitschaft und ein handchirurgischer Spezialistendienst rund um die Uhr.

Zur Versorgung von Verletzungen kommen moderne mikrochirurgische, arthroskopische und plastisch chirurgische und orthopädische Techniken – wenn möglich minimal invasiv – zum Einsatz. Eine kindgerechte Umgebung ist dabei von essentieller Bedeutung und hilft zu einer guten Rehabilitation.

Handfehlbildungen sind insgesamt selten und aufgrund der möglichen Auswirkungen auf die Kinder eine Belastung.  Das handchirurgische Team begleitet Familien mit betroffenen Kindern deshalb bereits ab dem vorgeburtlichen Ultraschall bis ins Erwachsenenalter. Die Behandlung richtet sich an internationalen grossen Zentren für Kinderhandfehlbildungen in London, Hamburg und in Japan, mit welchen regelmässig Austausch besteht. Von psychologischer Betreuung, über Prothesen bis zu freien Zehentransfers werden alle verfügbaren Techniken eingesetzt, um den betroffenen Patienten eine möglichst gute Lebensqualität und Eigenständigkeit trotz Handfehlbildung  zu ermöglichen.

Bei Bedarf kann die Behandlung auch im Erwachsenenalter durch dasselbe spezialisierte Team im Universitätsspital Basel fortgeführt werden.

Die spezialisierte Kinderhandsprechstunde in der Poliklinik im UKBB findet wöchentlich statt.

 

Auszeichnungen

sanaCert
SIWF
Ausgezeichnet für Kinder
 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

Kontakt

Universitäts-Kinderspital beider
Basel, Spitalstrasse 33
4056 Basel | CH

Tel. +41 61 704 12 12
Fax +41 61 704 12 13

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