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Pädiatrische klinische Pharmakologie

Pädiatrische klinische Pharmakologie

Seit 2013 existiert an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel die Forschungsprofessur für pädiatrische Pharmakologie. Innerhalb der Eckenstein-Geigy Professur, die Prof. Dr. med. Johannes van den Anker auf Anfang 2014 übernommen hat, wurde die Abteilung für pädiatrische klinische Pharmakologie am Universitäts-Kinderspital beider Basel gegründet. Mit der Finanzierung, die die gleichnamige Stiftung für zehn Jahre übernimmt, wird die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten für Kinder und Jugendliche gefördert.

Altersgerechte Medikamenten-Dosierung

Die Hauptaufgabe der pädiatrischen Pharmakologie besteht darin, Informationen für eine wirksame und sichere Anwendung von Arzneimitteln bereitzustellen. Dabei muss man sich bewusst sein, dass ein Kind auf eine medizinische Behandlung anders reagiert als ein Erwachsener. Deshalb ist es wichtig, die Wechselwirkungen zwischen Körper und Arzneimitteln zu charakterisieren und die Dosierung eines bestimmten Wirkstoffes altersgerecht anzupassen.

Die pädiatrische Pharmakologie möchte zu einem besseren Verständnis dieser Tatsachen beitragen, sowie neue Methoden und Technologien (z.B. Bedside Decision Support Tools) für Ärzte entwickeln. Um verlässliche und verwertbare Ergebnisse zur Wirkung von Arzneimitteln bei Kindern zu erhalten, werden in der pädiatrischen Pharmakologie verschiedene Methoden kombiniert. Die wichtigsten darunter sind Anwendungstests/ klinische Studien bei Kindern. In der experimentellen Pharmakologie/ Pharmakometrie werden Wirkstoffeigenschaften anhand von Computermodellen untersucht und Krankheitsverlaufsmodelle entwickelt, um die Auswirkungen von Medikamenten auf eine Krankheit, aber auch auf die Auswirkungen der Krankheit auf Arzneimittel zu beschreiben. Der Standort Basel bietet hierzu aussergewöhnliche Möglichkeiten mit den Netzwerken, der Infrastruktur und den hierfür zur Verfügung gestellten Drittmitteln.

Optimierung von Arzneimitteln für Kinder

In Basel bauen Prof. Dr. med. Johannes van den Anker und Prof. Dr. med. Marc Pfister, Vize-Leiter der Abteilung, ein erstes transnationales Forschungsprogramm in pädiatrischer Pharmakologie auf. Mit gezielten klinischen Studien, sowie dem Einsatz von innovativer Technologie und von Computer-Modeling setzt sich die Forschungsgruppe dafür ein, den Anteil der off-label-Medikamente bei Kindern zu reduzieren. Als off-label bezeichnet man die Verordnung eines Arzneimittels ausserhalb der von Swissmedic genehmigten Indikation. Heute werden bis zu 60 Prozent aller Arzneimittel bei Kindern off-label eingesetzt. Das heisst, das Medikament wird von einer Fachperson anders verwendet als in den Fachinformationen vorgesehen. Dies ist sowohl bei Erwachsenen aber auch oft bei Kindern der Fall, da mit anderen Einheiten (Gewicht, Grösse, Entwicklung) gerechnet werden muss. Medikamente werden vor allem in der Pädiatrie auf jahrelange Erfahrungswerte basierend verabreicht.

Mit der Minimierung des off-label-Gebrauchs soll das optimale therapeutische Fenster mit ausgeglichener Wirkung, Intensität und Dosierung für die jeweilige Altersgruppe erreicht werden, denn auf Erwachsene zugelassene Medikamente wirken bei Kindern mit reduzierter Dosierung nicht auf dieselbe Weise. Die Behandlung soll somit nicht nur individualisiert, sondern an jeden Zeitpunkt der Entwicklung angepasst werden.

Die einzigartige Kombination der Expertisen aus der Pharmakologie und Pharmakometrie bieten die Möglichkeit, die Pädiatrische Pharmakologie am UKBB als eines der Topzentren Europas aufzubauen.

Schwerpunkte der Forschungsarbeiten

Die Forschungsarbeit von Professor van den Anker befasst sich mit dem Einfluss von Wachstum und Entwicklung auf die Pharmakokinetik und Pharmakodynamik der Therapie bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Schmerzmanagement bei Neugeborenen und dem Gebrauch von Pharmakokinetik für eine individuelle, massgeschneiderte Therapie.

Die Forschungsschwerpunkte von Professor Marc Pfister liegen auf der Förderung des Dreiecks Integration-Innovation-Auswirkung, auf der Anwendung von quantitativer Pharmakologie und Pharmakometrie, um die Forschung und die Entwicklung von neuen Medikamenten zu erleichtern und auf einem optimierten Gebrauch von existierenden Medikamenten, um kranken Kindern und ihren Eltern zu helfen.

 

* Wir nutzen zur besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form. Selbstverständlich sind jedoch Frauen und Männer gleichermassen angesprochen.

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